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Schleswig-Holstein im Juni 2011 |
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Die Hinfahrt... Bereits am 11. sind wir mit unserem Tross aufgebrochen nach Schleswig-Holstein. Zwei Erwachsene, ein Kind und vier Hunde, mit dem halben Hausstand in ein großzügig dimensioniertes Ferienhaus mit allem Zipp und Zapp. Gerade weil es alles vor Ort geben sollte sind wir diesmal mit zwei Autos gefahren!?!? Was für eine idiotische Idee. Nicht so für den etwas ungewöhnlichen Gedankengang unseres Sohnes Vinzenz. Der wollte unbedingt mit Mama’s Porsche in Urlaub fahren. Da dieser, also der Porsche, mangels Platz lediglich zwei Personen, also Mama und Vinzenz, und eine Kühltasche, Handtasche, Verpflegungskorb und einen Koffer mit Bettwäsche und unzähligen Kuscheltieren transportieren konnte mußte der Herr des Hauses mit dem vierbeinigen Rest der Familie und dem Gepäck folgen. Unsere vier Hunde, der Fahrer sowie die Fahrräder fanden im geräumigen Chevy Platz. Das Gepäck für die folgenden zwei Wochen mußte gut verpackt in den Hänger. So fuhren wir bester Laune getrennt in Urlaub um -hoffentlich- am gleichen Ort anzukommen. Das haben wir, dank zwei unabhängiger Navi’s und einem gnädigen Sonnensturm, sogar geschafft. Auch wenn Frauchen’s Navi beharrlich darauf bestand, uns ab Remscheid über die A?? zu leiten. Erst nachdem wir das Navi hinter Dortmund nochmals neu geladen hatten wurde das Vertrauen größer und wir hatten die Hoffnung, irgendwann in S-H anzukommen. Nach einer beschaulichen Fahrt über volle Autobahnen ging es endlich auf die Landstraßen. Die letzten Kilometer standen an und wir waren gespannt, ob die Realität den lange gereiften Vorstellungen und diverser Bilder stand halten konnte. Wir fanden die letzte Kreuzung vor dem Haus und folgten nun den Beschreibungen des Vermieters, ab hier kannte sich das Navi nicht mehr aus. Wir fanden sofort das Grundstück und bogen auf die -gefühlt ewig lange- Zufahrt zum Haus ein. Hossa, das Grundstück war ja riesig und das Haus stand weit ab vom Tor und der Straße. Vorsichtig arbeitete sich unser Flitzer mit wenig Bodenfreiheit zum Ferienhaus; bloß nicht aufsetzen auf den letzten Metern. Wir fanden auf anhieb den Hausschlüssel und erkundeten die mehr als 200qm. Mit einem großen Wohn- /Eß- /Aufenthaltsbereich, 5 Schlafzimmern und diversen Keramikabteilungen machte das alles einen mehr als großzügen Eindruck. Im Nebengebäude befand sich die Sauna mit Keramikabteilung, sowie Abstellraum für Fahrräder, Waschmaschine und Trockner. Es war einfach alles da. Vinzenz und Frauchen richteten sich gemütlich ein, verteilten die Schlafzimmer und warteten auf Herrchen mit dem Rest der Familie. Die ließ nicht lange auf sich warten. Die Hunde erkundeten sofort den näheren Bereich um das Haus. Dort befand sich -leider- auch der hauseigene Teich. UUUäääähhhh, die Viecher waren so was von dreckig. Hoffentlich ging das jetzt nicht die nächsten zwei Wochen so weiter. Eddie war so dreckig, dass er sofort bekanntschaft mit dem Wasserschlauch machte..... Und noch eines bemerkten wir sofort: das Gras war hoch, die Hunde hatten Zecken. Diese possierlichen Tierchen sollten uns die nächsten zwei Wochen auf Schritt und Tritt begleiten. Nach unseren Polen-Urlaub konnte es ja kaum noch schlimmer kommen. |
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Diese possierlichen kleinen Spinnentierchen begleiteten uns die ganzen zwei Wochen. Sobald unsere Hunde in die Wiese oder gar in den Wald gingen kamen sie mit unzähligen Mitreitern zurück. Dank des weißen Fells konnte man den ersten Schwung bereits vor dem festsaugen absammeln. Ungelogen, es waren -zig pro Hund. 2x täglich wurde jeder Hund nochmals von Frauchen durchgegrabbelt. Auch dabei konnten nochmals einige bereits angedockte Zecken in verschiedenen Saugstadien rausgedreht werden. Jawohl, rausgedreht! Im Laufe der Jahre hat sich die Methode des heraus drehens als absolut sicher erwiesen. Zange direkt an der Haut ansetzen und Zecke locker aus der Reserve drehen. Das klappt immer. Anschließend wurden die Viecher mit einem Anflug von Genugtuung zerquetscht und eingeäschert. v.l.n.r.: Zeckenalarm auf Magic --- Bollerken nach getaner Arbeit |
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Korrekt gesagt waren es zwei Häuser. Das Haupthaus, also das Wohnhaus, sowie ein Nebengebäude. Im Nebengebäude befand sich neben der Sauna, dem Whirlpool und einem Bad, noch Waschmaschine und Trockner, sowie Gartengeräte, Gartenmöbel, Fahrräder etc. Kurzum, es war wirklich alles da. Auch das Wohnhaus war vollständig ausgestattet und die Aufteilung war perfekt. Es gab eine zwar kleine, aber bestens ausgestattete Küche. Zwei Schlafzimmer im Erdgeschoss (sehr wichtig bei Hunden, die keine Treppe mehr laufen können), Drei im ersten Stock. Insgesamt drei Keramikabteilungen, eine kleine Flur-Bibliothek und ein großzüger Wohn-/ Eß-Bereich rundeten das nette Gesamtbild ab. Außenansicht Innenansicht |
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1.) riesig - 75.000qm Es folgen nun unzählige Bilder, alle ausschließlich von unserem eigenen Grundstück. Einige davon sich Suchbilder :-) (Wo ist denn jetzt der Magic schon wieder...???; Hast du die Beverly heute schon mal gesehen???; Ach, die finden schon allein zurück zum Haus.)
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Trotz des riesigen Grundstücks haben wir einiges in der Umgebung erkundet. In Scharbeutz und Timmendorf Strand machten wir die Strände unsicher und flanierten auf den Einkaufsmeilen. Jede Eisbude wurde besucht und bei einem Regenguss verkrochen wir uns bei Hummersüppchen und Krabbenbrötchen in einem Strandkorb. Die Hansestadt Lübeck dagegen war ein wunderbares Einkaufsparadies. Vor allem das Niederegger Marzipan hatte es uns angetan. Im Marzipan-Haus bekam man alles, was das Herz begehrte. Und im Café direkt am Marktplatz lies es sich herrlich entspannen bei Eis und Eiskaffee. Der Besuch des Holsten-Tor und eine Bootsfahrt rundeten die Besuche in dieser wunderschönen Stadt ab. Selbstverständlich haben wir mit unserem kleinen roten Flitzer auch das Porsche-Zentrum Lübeck besucht (wer wohl auf die Idee gekommen ist?). Hier durfte sich Vinzenz noch ein passendes T-Shirt aussuchen. Und für den Durst an heißen Tagen haben wir jetzt auch entsprechende Eiswürfelformen allerdings nur der neueren Modelle...
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Zur Feier des Tages brachen wir auf nach Bad Segeberg. Als bekennender Karl-May-Buch-Besitzer und -Leser ist ein Besuch der Karl-May-Festspiele einfach Pflicht. Leider begannen die Festspiele erst am kommenden Wochenende, wo wir bereits wieder daheim weilten. Doch konnten wir bereits von außen -im wahrsten Sinne des Wortes- einen Blick hinter die Kulissen werfen und einigen Vierbeinern bei den Proben zuschauen.
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Wenn wir uns schon ein Haus extra für unsere Hunde aussuchen, sollen diese auch nicht zu kurz kommen. Im Gegensatz zu den letzten Urlauben waren sie allerdings nur selten unterwegs. Zu schön war unser Grundstück, auf dem sie nach herzenslust toben und stromern konnten. Ohne die Menschen stromern gehen ist aber wohl für Hunde recht uninteressant. So wirklich weg war eigentlich nie ein Hund. Lediglich Beverly brach ab und zu mal zu einer kleinen Schnitzeljagd auf. Ilva genoß es, sich einfach mal auf die Terrasse legen zu können, ohne ständig auf ihre Rudelmitglieder aufpassen zu müssen. Magic und Eddie fochten kleine Kämpfchen aus und lagen ansonsten am liebsten dort wo wir Menschen waren.
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Neben uns zugezogenen Zwei- und Vierbeinern lebten eine Menge an Tieren mit uns auf dem großen Grundstück. Neben den bereits ausführlich beschriebenen Zecken gehörten dazu unzählige Vögel, sowie Hirsche, Rehe, Hasen, Füchse, Maulwürfe und und und... Ab und zu ging Herrchen auf die Pirsch und versuchte zumindest die ungefiederten Mitbewohner fotografisch zu erwischen. Leider funktionierte es nicht mit allen Tieren. Von einigen können wir hier jedoch sehr schöne Fotos präsentieren. Meister Lampe - ein Osterhase auf Urlaub v.l.n.r.: Madame Schnecke, der kleine Rot-(Bunt)specht, Lerche v.l.n.r.: Lerche, Bachstelze, Wildgänse v.l.n.r.: Stelzen-Babys, Hirschkuh in der Dämmerung (ca.300m entfernt, aufgeschreckt durch den Auslöser der Kamera) |
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Frauchens Liebingsbeschäftigung: Blumen fotografieren
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